angedacht
meine Welt im Kopf
Johann Ortner - Hauptseite
Über die Brücke
Bildung und Integration
DaF DaZ Sprachdidaktik- Materialien
BAKIP 12 Lernmaterial
Lebenslauf
Über mich
Bildertagebuch
Bildergalerie
DaF DaZ Sprachdidaktik- Materialien
Theorie und Praxis des Fremdsprachenunterrichts / Deutsch als Fremdsprache (DaF), Deutsch als Zweitsprache (DaZ)
Materialiensammlung für den Sprachunterricht im Sinne eines aktivierenden Trainings und aktiver Integration


Inhalt   (klicken Sie auf ein Thema / zurück zur Liste mit Pfeil links oben)  Stand:  März 2017
Liste der Materialien ohne Begleittexte zum einfacheren Zugriff auf die Docs.

Lesetexte

  1. Texte und Übungen zur Grammatik und zum Wortschatz
  2. Fun-Texte / Spiele / Denksport /Diktat       
  3. Einzelsprechübungen
  4. Partnersprechübungen
  5. Gruppensprechübungen  - Diskussionsspiele                                          
  6. Sprechspiele     (Anregungen)                                                                                                         
  7. Sprache, Sprüche, Redeweisen - zum Diskutieren und Vergleichen  
  8. Plenarsprechübungen
  9. Alltagsszenen               
  10. Bildgeschichten
  11. Wortlisten
  12. Test                        
  13. Landeskunde
  14. Materialien zur Alphabetisierung (empfehlenswert: www.schlau-werkstatt.de ) 
Buchstaben schreiben und sprechen:     Alpha 1a Alpha 1b   Alpha 1c  Alpha 1d  Alpha 1e  
Zwischenspiel: sehen, hören, singen. Eine kleine Anregung 
Wörter hören, schreiben und sprechen: 
Alpha 2 a   Alpha 2b  Alpha 2c  
Partnerübung -Doppelvokale:                 
Alpha 3a   Alpha 3b   Alpha 3c   Alpha 3d   Alpha 3e   Alpha 3f      
Diktat - ss oder ß:                                   
Alpha 4a   Alpha 4b    
   

Vorwort zur Materialsammlung  (den Text finden Sie auch unter: Über die Brücke - Zur Diskussion)
Kritik, Meinungen, Wünsche, Anregungen und vor allem Hinweise auf Fehler bitte per Mail an mich (johann.ortner@gmx.net

Ich habe die Materialien absichtlich als MS Word Docs hier reingestellt, damit Sie selbst daran herumbasteln, ergänzen und korrigieren können. Bitte vor Gebrauch im Unterricht auf (Tip-) Fehler untersuchen!  Nobody is perfect! - auf Englisch. Auf Japanisch "saru mo ki kara ojiru" - was heißt: Auch ein Affe fällt vom Baum.
Bevor Sie Teile daraus verwenden, bitte ich Sie, die Einleitung
bzw. das Vorwort dazu mal durchzulesen, dann wird Ihnen klarer, wie ich die Sache sehe und meine. Diese Einleitung enthält allgemeine Hinweise zur Verwendung der Materialien. Wenn Sie in einer Anfängergruppe unterrichten, denken Sie bitte immer daran, wie kleine Kinder eine Sprache lernen. Sie lernen die Sprache durch soziale Interaktion (Gestik, Mimik, Schreien, Plappern, Imitieren, Nachsprechen ....) Spielen Sie mit Ihren KursteilnehmerInnen kleine Szenen (theatralisch, lustig, lebensnah), erklären Sie nicht, sondern *sprachlich handeln*. Wenn Sie sich mehr in die Sache (theoretisch) vertiefen möchten, empfehle ich "Wir alle spielen Theater" von Irving Goffmann, oder "Der Spracherwerb des Kindes" von Jürgen Dittmann.
 
Es ist mir klar, dass es ein eigens für die in den Materialien propagierte Methode entwickeltes Curriculum bedarf, um die Materialien nicht nur als Lückenbüßer und gelegentliche Ergänzung verwenden zu können. Wer sich streng an konventionelle Lehrbücher hält, wird sich schwer tun, weil diese doch vom Entscheidungsdruck (Wie / Was mach ich denn jetzt?) entlasten und Sicherheit geben. An einem eigenen Curriculum müssten mehrere Lehrkräfte mitarbeiten, weil meines zu sehr auf mich zugeschnitten ist. Vielleicht finden sich Interessenten für so ein Projekt. Gut durchdachte, abwechslungsreiche, phantasievolle Unterrichtsmaterialien gibt es leider - so viel mir bekannt ist - sehr wenige. Unter www.deutschunddeutlich.de  finden Sie tolle Materialien, allerdings nur mit Einschränkungen für den DaF/DaZ Unterricht einsetzbar. Diese Hinweise sind auch nützlich: http:/dazhandbuch.de/praxistips
 
      Lesetexte     

Der Folder enthält mehr als 70 Texte, (manche Texte stammen nicht von mir, daher bitte ich die AutorInnen, mich auf die Urheberschaft hinzuweisen) speziell für den DaF Sprachunterricht zubereitet. Wie ich Lesetexte verwende, können Sie in der Einleitung nachlesen. Ich habe mich bemüht, die einzelnen Texte - sowohl was Wortschatz und was sprachlich grammatikalische Strukturen betrifft - dem jeweiligen Niveau der Lernergruppen anzupassen. Das heißt: In Texten für Anfängergruppen sollten möglichst wenige sprachliche Lernstoffe enthalten sein, die Teilnehmer überfordern. In diesem "aufbauenden" Sinne sollte ich die Texte später noch genauer ordnen. 
Ich möchte noch auf eine Seite hinweisen, die eine Fülle von Texten und auch Übungen zur Grammatik enthält, - konzipiert für gehörgeschädigte Kinder, aber durchaus geeignet für DaF (Anfänger). Landesbildungsstelle für Hörgeschädigte in Haberstadt: 
http://www.sos-halberstadt.bildung-lsa.de  Eine Fundgrube mit vielen Übungen ist auch www.poekl-net.at gratis Deutschseiten.  
 
Sie werden sich vermutlich wundern, warum ich so viele Geschichten – kürzere und längere – zusammengetragen und für den Einsatz im Sprachunterricht überarbeitet habe. (Nur wenige stammen wirklich von mir selbst.) Der Grund ist: Geschichten haben einen klaren Aufbau, einen Anfang und ein Ende und eine Kette von Vorgängen dazwischen. Dieser Verlauf ist leicht und schnell verständlich, auch wenn die Deutsch-Lernenden noch über wenig „Sprache“ verfügen. (Verstehens-Training)  Der Verlauf, die Handlung bildet das Gerüst, in das hinein Kursteilnehmer mit unterschiedlichstem Sprachniveau ihre sprachliche Darstellungs-, Mitteilungsfähigkeit entfalten können. Die Inhalte der Geschichten bieten auch Anknüpfungspunkte für das Sprechen über persönliche Ansichten, Überzeugungen, Erlebnisse und Erzählbares aus dem eigenen Kulturkreis. Lernziel ist also das selbständige, zusammenhängende Darstellen und Berichten von Situationen und Ereignissen und die diskursive Auseinandersetzung damit.  
 Das soll aber nicht heißen, dass ich Berichte von Tagesereignissen, Darstellungen von Sachverhalten und komplizierteren Zusammenhängen für nicht wichtig halte. Erstere schneidet man am besten selbst aus Zeitungen aus, oder lässt welche von den TN auswählen. Weil sie ständig wechseln, wäre es nicht sinnvoll, sie in eine Sammlung aufzunehmen, denn sie leben von ihrem Aktualitätswert.  Ich lege großen Wert auf und verwende relativ viel Zeit für landeskundliche, kulturgeschichtliche und (pupulär-)wissenschaftliche Themen, weil ich davon überzeugt bin, dass sie – wenn sie „richtig“ angesprochen und erarbeitet werden – den Anstoß zur Entwicklung von Neugierde, eigenständigem Lernen und Horizonterweitern geben können. Ich habe diesbezügliche Materialien hier in die Sammlung nicht aufgenommen, weil in diesem Fall das „Wie?“ noch viel wichtiger ist als das „Was?“, und dies ist schwer zu Papier zu bringen. Vielleicht versuch ich’s mal zu einem späteren Zeitpunkt. Auf jeden Fall halte ich vom derzeit praktizierten (mir bekannten) landeskundlichen Unterricht überhaupt nichts, der ist für den Hugo!  Sorry, ich will niemanden beleidigen!
Was die Sagen und Märchen betrifft, wäre es für mich wünschenswert, einige Kurztexte aus der Türkei, aus den Balkanländern (überhaupt aus anderen Kulturkreisen) in die Sammlung aufzunehmen. Diesbezügliche Vorschläge bitte!

Wundergarten               (Einführungstext für Aussprachetraining und Wechselpräpositionen)  [Vielleicht erst "Wir lernen Deutsch 1- 3" machen]
Picknick                         (leichter Text mit Adjektiven, Akkusativobjekten, ... ) korrigiert
Beim Arzt                       (Dialog mit Zeitangaben / der menschliche Körper ) Hinweis: Der Text stammt ursprüngl. von Frau Hannah Kuttig
Der Bettler                     (leichter Text mit Präpositionen / Ortsangaben, Nacherzählen)
Geburtstagsparty          (Dialog, Zeitangaben)
Der Spiegel                   (leichter Text  geeignet für Rollenspiel, Diskussion)
Die Überraschung         (leichter Text, Gesundheit / Krankheit, geeignet für Rollenspiel)
Die Ziegen                     (leichter Text im Präteritum, Diskussion: Freiheit / Flucht aus dem Kerker)
Gefährliche Schmerzen  (lustiger Text, geeignet für Rollenspiel, Krankenhaus / Operation)
Schlaraffenland              (geeignet zur Diskussion über Immigration)
Frau Holle                      (die bekannte Geschichte, leicht zu lesen und nachzuerzählen)
Hans und der Riese       (lustig zu lesen und nicht schwierig)
Die Fische                      (Brechts provokanter Kurztext zum Thema Leben im Jenseits)
Der hilflose Knabe          (Erziehung zu Selbständigkeit? Oder? Diskussion / Nacherzählung)
Der Geizige                    (etwas knifflig)
Peinlich                          (eine lustige Geschichte)
Drei Esel                        (eine lustiges Erlebnis eines Kursteilnehmers)
Ismails Geist                  (Der Geist aus der Flasche eines afghanischen Kriegswaisen)
Tote leben länger           (eine Inderin erzählt eine lustige Geschichte)
Die gestohlene Uhr        (bitte nacherzählen) 
Der rücksichtslose Autofahrer    
Frische Fische
Ein Irrtum
Die drei Ringe                (zur Diskussion über Religionen) 
Die Krähe
Der König der Tiere
Das Hochwasser           (zur Diskussion über Liebe und Sexualität)
Der faule Fischer           (Arbeiten wir, um zu leben, oder leben wir, um zu arbeiten?)
Das Herz aus Stein       (eine traurige Sage)
Sterntaler
Der Schmetterling         (fabula docet)
Der Wert der Dinge       (ein lustiger Brief)
Tierquälerei
Die Schildbürger
Die Schlange                        
Oda und die Schlange

japanische Kurzgeschichten (Präteritum)  
Die Katze                      (eine lustige Geschichte aus Afrika)
Der Teufel
Der Türmer
Der Rattenfänger
Der Schäfer
Der Fuchs im Brunnen
Der beladene Esel
Der Fuchs und der Storch
Der Topf
Der geprellte Teufel
Der Herr und der Knecht
Der kluge Kadi
Des Kaisers neue Kleider
Die Lebenszeit
Vom Fischer und seiner Frau
Der Turm zu Babel
Das Donauweibchen
Die geköpften Buddhas
Der geheilte Patient
Die Lorelei
Der Schäfer und die Nixe
Matrjoschka
Der Wassermann
Fleisch für den Winter
Der alte Sattel
Hans im Glück
Die Schildkröte
Der Mann macht die Hausarbeit
Der Drache von Krakau
Der Lindwurm
Die drei Brüder
Der Schmied von Ottenstein
Nasreddin vor Gericht
Aschenputtel
Der Herr und der Knecht
Hänsel und Gretel
Aphorismen   zum Lesen, Diskutieren und Aufsatz-Schreiben              


    Texte zur Grammatik 

Hier eine kleine Auswahl von Texten / Übungen, die auf eine grammatikalische Fragestellung fokussiert sind. Zusätzlich verwende ich natürlich auch Übungsblätter zur Grammatik, aber ich mache sie im Plenum oder in Gruppen 1 bis 2mal an zwei Tagen durch, bevor ich sie schriftlich machen lasse (wenn Sie wollen, als Hausaufgabe zum Einprägen). Wie oben schon gesagt, ist das Grammatik-Büffeln bei mir verpönt, und das hat seine guten Gründe. (Siehe Einleitung zur Materialsammlung!) Bitte lesen Sie auch meine Anmerkungen zum Grammatikunterricht im Anhang an die Datei G1a (Wir lernen Grammatik)! Die Übungen zu den Wortbedeutungen (für Fortgeschrittene) nur in Gruppen machen und eventuell im Plenum diskutieren lassen.

Wir lernen Deutsch: Aller Anfang muss nicht schwer sein. Hinweise und Empfehlungen für Lehrkräfte von Anfängergruppen.
Teil 3    
Wir lernen Grammatik - Einführung
Wortkonstruktionen und Wortfamilien: Das Verb ist die Mutter vieler Kinder
Satzbau - eher für etwas fortgeschrittenere Kursteilnehmer geeignet
Wortbedeutungen - die Bilder in unserem Kopf (für etwas Fortgeschrittene, am besten als Kleingruppenarbeit, bitte an Ihre Verhältnisse, Bedürfnisse anpassen, das "Wiktionary" ist auch hilfreich),
Futur und Passiv  (nochmal Wiener Schnitzel mit Grafik für Anfänger)
Optimist oder Pessimist- starke Verben / nie-selten-manchmal-oft-immer /
Ein Ausflug - Modalverbern - Satzklammer - trennbare Verben
Hannelore am Morgen - trennbare Verben - Perfekt - Präteritum
PSI und UFO - Relativsätze - Adjektivendungen
Wiener Schnitzel - Passiv - Futur
Hausbau - Passiv
Was ist Liebe? - Nebensätze


    Fun Texte   Denksport   Wer kann das?   Gruppenspiele  Zur Auflockerung und zum Hirntraining zwischendurch.

Schreibtraining - Diktat
Meine Oma
Ein Hund kam in die Küche
Der dumme Sohn
Liebeswahn
Der tote Mann im Park

Die falsche Rechnung
Der Theaterdirektor
Französisch
Der Wochenplan der Hölle
Wer kann das? 
Gruppenspiele  


   Einzelsprechübungen - Mund-Ohr-Gymnastik

Dabei handelt es sich um Sprechübungen, bei denen jeder Einzelne im Plenum gleichzeitig spricht (sozusagen im Chor), und die zum täglichen Aufwärmen gehören: Sehr, sehr wichtig!  Hier einige Beispiele (für Fortgeschrittene).

Gebrauchsanleitung
Fragen und Antworten
Modalverben - trennbare Verben
Gemischtes
Fragen
Perfekt
Nebensätze
Dass-Sätze


   
Partnersprechübungen

Unter dem Motto: Weg von der Lehrerzentrierung. Aber schauen Sie drauf, dass nicht immer die selben Partner miteinander üben.

Verben
Nomen-Artikel
Adjektive - Bildchen (überarbeitet, weil diese Dateien mit Bildchen schon fast 40 Jahre alt sind, - 29.09.2016)
Verben - Bildchen
Adjektive - Komparation
Starke Verben
Kennenlernen   

Arzttermin
Die Hexe   Nomen-Bildchen zu Hänsel und Gretel
Hänsel und Gretel
Wo ist der Räuber? 
Interview  reflexive Verben
Fragewörter
Eltern und Kinder  trennbare Verben
Die Fuhrleute
Was essen wir heute?         


    Gruppensprechübungen - Diskussionsspiele

Hier handelt es sich eigentlich um Diskussions-Settings mit Inhalten, die zur Stellungnahme herausfordern. Ich hätte gerne mehr davon. Die meisten Diskussions-Settings eignen sich nur für Plenardiskussionen, aber nicht dafür, wo zwei Gruppen gegeneinander antreten: Einigungsprozesse in Gruppen (Selbstorganisation) und Vergleich der Ergebnisse im Plenum.

Das Hochwasser  Diskussion
Die Ballonfahrt     Diskussion
Der rote Faden in meinem Leben   Diskussion      


    Plenarsprechübungen

Probieren Sie mal eine von diesen Übungen. Es macht den TeilnehmerInnen Spaß, weil mal so richtig laut werden darf und weil dabei immer ein bisschen Wettbewerbsgeist eine Rolle spielt.

einfache Fragen
Ortsangaben
Perfekt
Fragen formulieren - Perfekt
indirekte Fragen
höfliche Fragen
eine lustige Sprechübung von Ursula Renate Fischer: Das Frühstücksei



    Alltagsszenen

Das sind kleine Theaterstücke, Dialoge in Alltagssituationen: Wie sprechen die Leute auf der Straße wirklich?
Da spielt auch Psychologie eine Rolle, und darüber, - über die Leute und ihr Innenleben und ihr soziales Verhalten sollte gesprochen werden. 
Wichtig dabei scheint mir, dass sie Anlass zu interpretierenden Diskussionen - je nach Sprachniveau - bieten (sollen), und zwar über: Wer sagt was, wann, warum zu wem? Welche Spielchen, Rituale laufen da ab? Was sind die Emotionen, sozialen Beziehungen im Hintergrund? Wer will was von wem und wie stellt er/sie es an, sich an jemanden ranzumachen, bzw. sich von ihm/ihr abzugrenzen? Über die Leute und ihr Innenleben und ihr soziales Verhalten sollte gesprochen werden. Diese Art von "Gesprächsanalyse" halte ich gerade im "interkulturellen Diskurs" für interessant und wichtig. Viel Spaß beim Theaterspielen.

Die Alltagsszenen bestehen aus drei Teilen:

Teil 1
sind die nackten Gespräche (Dialoge). Ich habe diesen Teil in zwei Pakete aufgeteilt (Gespräche 1 bis 13 / 14 bis 26)
Teil 2 besteht aus den Dialogen ohne Anmerkungen, aber versehen mit Analysen und Interpretation, bzw. Anleitungen zu selbständigen Analyse, Interpretation und Diskussion. Dieser Teil kann wegen seines Schwierigkeitsgrades eher nur fortgeschrittenen Gruppen zugemutet werden. Die sprachlichen Mittel, die zur Realisierung von Kommunikation in Alltagssituationen nötig sind, sind weit weniger komplex und schwierig als jene, die zur Reflexion, Diskussion, Analyse und Interpretation eben dieser Gespräche erforderlich sind. Teil 1 kann daher auch in mäßig fortgeschrittenen Gruppen verwendet werden, Teil 2 eher nicht. Auch dieser Teil 2 ist in zwei Pakete aufgeteilt.
Teil 3 besteht aus neuen Szenen mit Variationen, anhand derer unterschiedliche Gesprächsstrategien veranschaulicht, zur selbständigen Erprobung und zur Diskussion gestellt werden. Der Reiz an der Sache ist, dass die Kursteilnehmer noch stärker zum Theaterspielen animiert werden. Weil die Analyse, die Interpretation und vor Allem die Diskussion über das Verhalten der Akteure und die Reflexion über eigene Erfahrungen und Beobachtungen ein gutes Maß an Sprachbeherrschung erfordert, rate ich dazu, die Sache langsam und mit Bedacht anzugehen.

   
    
Ich empfehle den Nutzern dieser Materialien weiters, alle Teile auszudrucken, zu lesen, sich damit vertraut zu machen und eigene Überlegungen anzustellen, wie und wo diese Materialien eingesetzt werden können. Weil ich mit ihnen selbst beste Erfahrungen gemacht haben, stelle ich sie hier zur Verfügung. [Eine ausführliche Gebrauchsanleitung (d.h. wie ich die Materialien verwende) folgt etwas später.]

Alltagsszenen 1-13
Alltagsszenen 14-26
Alltagsszenen Analysen 1-13
Alltagsszenen Interpretationen 14-25
Alltagsszenen Gesprächsstrategien            Achtung auf Seite 4 gibt es einen Tipfehler, es soll heißen: Sieh mal an.
Überblick: Gesprächselemente, Strukturen, Strategien
      Überblick 1   Gesprächseröffnungen
     Überblick 2

      Überblick 3   Gesprächsstrategien                                



    Bildgeschichten

Hier sind einige Bilder und Bildgeschichten, die ich in meinem Unterricht verwende. Sie stammen nicht von mir, d.h. einige unterliegen vermutlich dem Urheberrechtsschutz (Quellen sind mir z.T. nicht bekannt, weil alt). Für den Unterrichtsgebrauch sollte das o.k. sein, denk ich.  Bildbeschreibungen mache ich meistens als Partner-Sprechübung, bei der es darum geht, Unterschiede zwischen Bild A und Bild B zu finden: "Auf meinem Esstisch steht in der Mitte eine Teekanne. Vor der Kanne..... / neben..... / rechts......" Also Bilder beschreiben zur Übung der Ortsangaben und der Gegenstandsbezeichnungen.  Zu diesem Zweck habe ich die Bilder überarbeitet (Dinge herausgelöscht). Die Bildgeschichten mache ich mehrmals mündlich im Plenum, bevor ich sie als schriftliche Gruppenarbeit gebe. Einige Geschichten eignen sich gut zur Übung des Perfekt, z.B. Der Einbrecher / Der Spion etc.   

Bildvergleiche - Bildgeschichten


    Wortlisten

Wortlisten gibt es genug auf diversen Internetseiten. Diese hier sind ein wenig anders! (Sie können auch daran herumbasteln!)
In diesem Zusammenhang möchte ich den SprachlehrerInnen, den TrainerInnen wärmstens ans Herz legen, mit ihren SchülerInnen die eine oder andere nützliche Lerntechnik durchzuexerzieren, nicht zu erklären, sondern in den ersten Wochen täglich mindestens fünf Minuten gemeinsam einzuüben. Warum? Weil Vokabelnlernen zum Sprachenlernen dazugehört wie die Eischale zum Ei und dieses Lernen auch gelernt werden muss.
Ich war in der Mittelschule in Latein immer schlecht und mochte Latein nicht, und zwar solange bis ein junger Psychologieprofessor uns zeigte und mit uns übte, wie man einfach und ohne große Anstrengung den Lernstoff Schritt für Schritt ins Gedächtnis einprägt. Es stellten sich sofort Erfolgserlebnisse ein und mit ihnen auch der Spaß am Latein und die guten Noten.
Zur Illustration ein Beispiel:
  1. je 5 bis 6 zu lernende Wörter in Paketen untereinander auflisten mit den muttersprachlichen Wortbedeutungen daneben.
  2. das erste Paket der Reihe nach laut lesen – Deutsch und Muttersprache
  3. die muttersprachliche Bedeutung abdecken und zu den 5 deutschsprachigen Wörtern die muttersprachliche Bedeutung sagen, - danach umgekehrt.
  4. jetzt folgt das nächste Paket und dann das dritte, - darauf folgt eine Pause von ca. zehn Minuten mit einer anderwärtigen Beschäftigung, danach die drei Pakete (in leicht verkürzter Form) noch mal durchsprechen und Wörter, deren Bedeutung noch nicht gemerkt sind, markieren.
  5. am folgenden Tag zuerst die 3 Wortpakete noch einmal durchmachen (memorieren) und erst danach neue Pakete schnüren und abarbeiten.
Wenn dieses Vokabellernen konsequent aber spielerisch gemacht wird, kann man seinem Gehirn beim Merken und Lernen förmlich zusehen und dieser Lernsport macht auch Spaß, insbesondere wenn das Ganze in der Gruppe oder mit einem Sparringpartner gemacht wird. Es hängt ausschließlich von der Lehrkraft ab (wie sie das Lernspiel inszeniert), ob es auch funktioniert und als fixer Bestandteil des täglichen Lernens übernommen wird.
Nachsatz: SchülerInnen sollten eigene Wortlisten erstellen bzw. in den vorhandenen Listen jene Wörter herausstreichen, deren Bedeutung noch zu lernen ist.

Hauptwörter mit Artikel  (korrigiert)
Verben mit Wortfamilien a
Verben mit Wortfamilien b
Adjektive mit Worfamilien
Verben mit Präpositionen
Reflexive Verben
starke Verben             
Fragewörter  

Test

Eine von vielen Möglichkeiten, zu überprüfen, ob das Gelernte "sitzt" und was noch mal wiederholt werden will. 

Ich halte wenig davon, Tests als "Einzelprüfung" anzusetzen, wo nicht geschwätzt und abgeschaut werden darf. Manche Kursteilnehmer wollen das  zwar, um Lob und Anerkennung von der Lehrerautorität zu erhaschen, aber ich lehne diese Art der Belobigung ab. Versuchen Sie mal eine Testreihe wie z.B. 5b bis 5f (jeden Tage oder jeden zweiten Tag hintereinander) als Gruppen- oder Plenararbeit zu machen und die Teilnehmer drauflos schwätzen und diskutieren zu lassen; das macht Spaß und die Lerneffekte sind weitaus größer und wichtiger als die Erkenntnisgewinne der Lehrperson, ob der eine oder andere Teilnehmer etwas gelernt hat oder nicht. Beobachten Sie einfach die Gruppe und beschränken Sie Ihre Interventionen auf das Einbremsen von vorlauten Alleswissern. Meist entwickelt sich so eine Art Versteckspiel, bei dem ich als Lehrperson immer wieder schelmisch aufgefordert werde, als Schiedsrichter Stellung zu beziehen, was denn nun richtig sei und was falsch, und ich nicke oder grinse oder ziehe die Augenbrauen hoch. Am Ende gehen wir alles im Plenum durch und diskutieren über "richtig-falsch" und das "Warum".
Test 5b bis 5f ist eine der Reihen, die ich (je einen pro Tag) einmal pro Monat durchführe. Natürlich sind die Reihen in Anfängergruppen kürzer und in den fortgeschrittenen etwas länger und komplexer.

Test 5b
Test 5c
Test 5d
Test 5e
Test 5f
Welches Wort passt?   Schriftliche Übung zu zweit oder für Kleingruppenarbeit - Festigung des Wortschatzes
Bitte achten Sie bei allen schriftlichen Aufgaben und Übungen, dass die Kursterilnehmer immer sprechen beim Lesen und Schreiben, am besten in kleinen Gruppen oder zu zweit/dritt und mit untersschiedlichen Partnern! Stille Einzelarbeit, zu der viele Kursteilnehmer aus Scheu und Angst vor Blamage und Kritik neigen, ist unproduktiv und "unsozial".

    Überlegungen und Vorschläge zur Landes- und Sachkunde

Ich füge hier einige Folien ein, die mir im Landeskundeunterricht als Diskussionsgrundlage dienen (in Farbe ausgedruckt auch als Gedächtnisstütze für die Kursteilnehmer). Ich beginne grundsätzlich nicht mit Daten und Fakten, die sich nur auf Österreich beziehen, sondern versuche, mit den KursteilnehmerInnen gemeinsam die Welt als Ganzes zu betrachten. Im Vordergrund stehen also Zusammenhänge, historische, geologische, politische, kulturelle etc., wozu die TeilnehmerInnen ihre Sichtweisen, ihr Wissen und ihre Fragen einbringen können. Es geht um "Neugierde wecken" durch Aufzeigen von Parallelen und Unterschieden, - um Verstehen und nicht um Faktenwissen für eine Prüfung!

Die Welt
Kulturen
Herrschaft
Wien - Österreich
Österreich - Krieg
Baustile


Alle Materialien (manche sind schon über 40 Jahre alt) wurden von mir zum Eigengebrach für unterschiedliche Zielgruppen erstellt bzw. überarbeitet und erprobt.

 




Johann Ortner - Hauptseite
Über die Brücke
Bildung und Integration
DaF DaZ Sprachdidaktik- Materialien
BAKIP 12 Lernmaterial
Lebenslauf
Über mich
Bildertagebuch
Bildergalerie